Sam Urech und seine Familie erlitten den Verlust ihres ungeborenen Kindes in der 16. Schwangerschaftswoche. Aus dem tiefen Schmerz erwuchs beim Kommunikationsstrategen und ehemaligen Nau.ch-Kolumnisten die Frage: Wie gehen wir mit der Würde des ungeborenen Lebens um? Die stille Geburt ist ein Tabuthema – Trauer wird oft schambehaftet unterdrückt. Es gibt gar solche Stimmen: «Renk dich wieder ein. Das Kind hat doch noch gar nicht richtig gelebt!» Für Sam ist klar: Der Umgang mit einer Fehlgeburt zeigt eindrücklich, ob wir verstanden haben, worum es Gott geht – um unser Sein, nicht um unsere Performance.